KLEEBLATT - Chronik
Am 6. September 1975 zeigte
das KLEEBLATT am Flugtag seines Heimatflugplatzes in LANGENLEBARN anlässlich des 20jahrigen Bestehens der Österreichischen
Luftstreitkräfte
erstmals sein Programm.
In einer kurzen, aber trainingsintensiven Zeit gelang es der 2.
Staffel des mittlerweile aufgelösten Hubschraubergeschwaders
1 unter der Führung von Hauptmann Wolf- Dietrich TESAR ein
Kontrastprogramm zu den attraktiven Vorführungen der österreichischen
Düsenkunstflugstaffeln "Karo As" und "Silver
Birds" zu erarbeiten. Die Grundidee war dabei nicht Konkurrenzkampf,
sondern eine Vervollständigung einer Leistungsschau der österreichischen
Luftstreitkräfte. Das KLEEBLATT hatte mit seiner Demonstration
der Vielfältigkeit der Bewegungsarten von Hubschraubern Erfolg
und so wurde aus einem einmaligen Versuch eines Hubschrauberballetts
ein fixer Programmpunkt bei österreichischen Flugtagen. In
den darauffolgenden Jahren flog das Team regelmäßig
bei nationalen und internationalen Air-Shows, wobei die Höhepunkte
zumeist die Vorführungen im Rahmen der Formel 1 GP's von
Österreich in ZELTWEG waren. Trotz vieler Anfragen und Angebote
aus dem In- und Ausland wurde das Team im Jahr 1987 aufgelöst.
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Das KLEEBLATT 1984 |
Erst 1997 wurde das Kleeblatt
wieder zum Leben erweckt. Mit dem Team will das Österreichische Bundesheer einerseits dem benachbarten Ausland
ihre Aufwartung machen und andererseits dem heimischen Publikum
wieder eine Attraktion bieten. Es soll die Leistungsfähigkeit
der österreichischen Hubschrauberpiloten im In- und Ausland
gezeigt und bei der Jugend die Begeisterung für die Militärfliegerei
geweckt werden.
Unter der Führung von Major Stefan ZOTT nahm das neugegründete
Team seit 1997 bei Luftfahrtveranstaltungen in ÖSTERREICH,
in der SCHWEIZ, in FRANKREICH, in TSCHECHIEN und in der SLOWAKEI
teil. Heute wie damals sind die fünf Piloten des Teams den
Großteil des Jahres als Fluglehrer in der Staffel tätig
und bilden nur in den Sommermonaten anlässlich der Flugtage
das KLEEBLATT. Das ist auch der Grund, weshalb das Team, im Gegensatz
zu "Profivorführstaffeln" wie z.B. den Frecce Tricolori,
an maximal 5 Veranstaltungen pro Jahr teilnimmt.