Begleitet von teils klassischen, teils modernen Musikstücken zeigen vier AB-206 "Jet-Ranger" in Form einer rhythmischen, engen Formation einen Querschnitt aus der vielfältigen Bewegungspalette des Hubschraubers. Diese Demonstration soll den Zusehern einerseits die Leistungsfähigkeit der Maschinen, andererseits das Können der Piloten, die diese Geräte bedienen, veranschaulichen.
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Flugfigur CROSSING |
Die Schwierigkeiten einer
Flugvorführung sind vielfältig:
+ Die oftmaligen Geschwindigkeitsänderungen erschweren
das Fliegen eines engen Verbandes und erfordern ein Maximum an
Konzentration der Piloten.
+ Im engen Verband und
bei niedrigen Geschwindigkeiten befinden sich alle vier Hubschrauber
durch die Abwinde der Rotorblätter in verwirbelter Luft.
Diese Turbulenzen bedingen eine ständige Leistungsänderung
bzw. Kontrolle, um heftige Bewegungen der Hubschrauber im engen
Verband zu vermeiden.
+ Bei Windstärken
ab 10 km/h kommen zu den bereits vorhandenen Verwirbelungen weitere
hinzu, wobei Schwebe- und Drehfiguren mit Seiten- und Rückenwind
teilweise an der Leistungsgrenze durchgeführt werden.
+ Die Entfernung von Rotorspitze zu Rotorspitze beträgt
im engen Verband nur 5 Meter. Da der Rotorkreis für den Piloten
nicht exakt zu erkennen ist, ist das Einhalten eines genauen Abstandes
zu den anderen Maschinen äußerst schwierig. Das Schätzvermögen
der Piloten kann nur durch intensives Training und jahrelange
Erfahrung im Verbandflug erreicht werden.
+ Alle Flugfiguren werden in Bodennähe durchgeführt,
wodurch die Konzentrationsfähigkeit weiter sehr stark beansprucht
wird.
+ Beim Rückwärtsflug im engen Verband ist im
wahrsten Sinne des Wortes ein blindes Vertrauen, verbunden mit
einem exakten Training aller fünf Piloten, Voraussetzung.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass trotz der optisch einfach aussehenden Flugmanöver und Bewegungen der enge Verbandflug mit Hubschraubern äußerst schwierig ist und eine langjährige Erfahrung und Praxis der Piloten voraussetzt.
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